Nachrichtenüberblick Bulgarien 30.11.2013 – 05.12.2013

- In Bulgarien wird in Zukunft eine Extraabgabe von 20% auf die Einkünfte aus erneuerbaren Energien fällig.
- Der bereits gekaufte Reaktor für das Atomkraftwerk Belene wird im Kraftwerkt Kozhlodui als siebter Reaktor verbaut. Damit ist das “aus” für Belene endgültig.
- Die Flüchtlings- und Asylkrise stellt Bulgarien vor immer mehr Probleme.So steigt in Sofia die Kriminalität durch Leute aus betroffenen Ländern,oftmals in Form von gewaltsamen Überfällen. Auf der anderen Seite haben sich im Volk Bürgerwehren gebildet, die in den Seitenstrassen der Hauptstadt Ausländern und Roma auflauern.Die Krankenhäuser mussten schon einige Opfer aufnehmen. Die Roma haben ihrerseits Bürgerwehren gebildet um sich zu verteitigen.
- Am Grenzübergang Russe ist ein türkischer LKW mit syrischen Flüchtlingen an Bord, die so illegal nach Westeuropa gelangen wollten, aufgeflogen. Die beschädigten Blomben zeigten,das die Leute in Bulgarien auf den LKW gestiegen sind.
- In Bulgarien hat sich im Zusammenhang mit der Krise der Schwarzmarkt für europäische Reisepässe ausgeweitet.Bis zu 1000 US-Dollar werden für ein Reisedokument bezahlt.
- Der Abgeordnete Georgi Markow hat sich von der Oppositionspartei GERB freigesprochen und wird künftig als parteiloser MP arbeiten.
- Die Parlamementspräsidentin Maya Manolowa soll von GERB ihrer Tätigkeit freigestellt worden, da sie die Protokolle misachtet haben soll. Vor einigen Wochen musste bereits Parlamentspräsident Bisserow (DPC) wegen Steuerhinterzieung sein Amt räumen.
- Die im Moment andauernden Budgetverhandlungen für 2014 im Parlament erweisen sich als langatmig und schwierig.
- Während der Parlamentsversammlungen diese Woche wurden Eier und Tomaten, vereinzelnt auch Metallgegenstände an das Parlamentsgebäude geworfen.
- Die Demonstranten haben sich klar mit der Protestbewegung in der Ukraine verbündet.
- Die neu geformte Bewegung der “frühaufstehenden Studenten”, gebildet zu Zeiten der Besetzung der Universität,hat mit einigen Guerilla-Aktionen auf sich aufmerksam gemacht, so wurden zum Beispiel spontane Filmvorführung zu umstrittenen Polizeieinsätzen gezeigt oder Nekrologe für den Rechtstaat aufgehangen.
- Die Proteste haben dem bulgarischen Staat seit der Wahl 2 Millionen Leva gekostet.
- In verlassenen Gebäuden und Geschäften in Sofia suchen zur Zeit Junkies Unterschlupf,zur Lasten der drüberliegenden Wohnungen.
- Aktuelle PISA Studie: Bulgarien ist als letzter nach Montenegro in der europäischen Bodengruppe. Gerade in Mathe sind die bulgarischen Schüler über ein Jahr dem europäischen Durchschnitt hinterher.
- Die Verträge zur South-Stream-Gaspipeline, die Gas von Russland durch Bulgarien in die EU fließt,verstößen gegen EU-Recht und müssen neu verhandelt werden.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *