Nachrichtenüberblick Bulgarien 15.01.2014 – 31.01.2014

Etwas verspätet die Nachrichten der letzten 2 Januarwochen:

–Der Bauplan der Region Strandja an der südlichen Schwarzmeerküste haben zu Protesten in mehreren Städten geführt. Die Protestierenden erklären sich gegen den Bau in Naturschutzgebiten im Strandzha-Gebirge. Dies haben sie an einem Treffen mit den Bürgermeister von Tsarevo, Primorsko und Malko Tarnovo besprochen. Die Ministerin der regionalen Entwicklung- Desislava Georgieva – hat daraufhin bekanntgegeben, dass der Bauplan so geändert wird, dass keine Naturschutzgebiete bebaut werden.

–Der Präsident Rosen Plevneliev hat eine Volksabstimmung mit 3 Fragen zum neuen Wahlrecht eingebracht, das von allen Fraktionen mit Ausnahme von GERB stark kritisiert wurde. Der ehemalige Präsident Georgi Parvanov hat angekündigt, dass er den Rücktritt von Plevneliev fordern wird, sollte die Volksabstimmung scheitern.

–Die Mitgliedschaft in der BSP von Abgeordneten, die sich ABV angeschlossen haben, wird aufgehoben.

–Die Partei Balgaria bez zenzura (Bulgarien ohne Zensur) wurde gegründet und die Gründungsversammlung hat einstimmig den Journalisten Nikolay Barekov zum Parteivorsitzenden gewählt.

–Die Justizministerin-Zinaida Zlatanova berichtet, dass Bulgarien sich im Punkto Korruption in einer Gruppe mit Litauen, Tschechien, Kroatien, Griechenland und Rumänien befindet, und dort eine mittlere Position einnimmt.

–Nach der Anschaffung von 20 neuen Strassenbahn-Zügen in Sofia wurden auch für die Metro 10 neue Züge angeschafft. Auch die bulgarische Bahn BDZ plant 15 neue Wagons in den nächsten 3 Jahren anzuschaffen ,nachdem sie am 6 Februar eine 10-jährige Verlängerung der Zurückzahlung der Schulden mit den Kreditoren in Wien abgesprochen hat.

–Der Staat erlaubt den Inhabern von Restaurants und Gasthäusern zukünftig auch offiziell das Anbieten von Produkten aus eigener Produktion (z.B Hauswein, Käse, etc.).Bislang wurden derartige Waren nur unter der Hand angeboten, da die Herstellung nicht vom Gesundheitsamt überwacht wurde.
Die Sternekategorisierung der Restaurants wird zur Freude der Restaurantbesitzer im Land abgeschafft.

–Die Erhebung von Bankgebühren für eine vorzeitige Zurückzahlung von Krediten auf Grund von Zinsverlusten ist in Zukunft unzulässig.

–Wohnungen in Bulgarien sind in den letzten Jahrend erheblich billiger geworden. Dies gilt insbesondere für die Großstädte.

–Dank der europäischen Förderungsprogramme haben sich 560 Arbeitslose selbständig gemacht, mithilfe der Unterstützung für den Beginn einer eigenen Beschäftigung.
Quellen: BTV,BNT/BNR,Focus

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