Nachrichtenüberblick Bulgarien 01.02-17.02.2014

Der Nachrichtenüberblick letzter Woche:

- Die Grenze zur Türkei wurde drei Tage lang von bulgarischen Spediteuren blockiert,die damit gegen die Kündigung eines Transportabkommens von türkischer Seite protestieren. Dutzende Kilometer LKW-Schlangen bildeten sich ins Landesinnere,deren Abarbeitung weitere 4 Tage andauern wird. Gerade kleine und mittlere produzierende und transportierende Unternehmen wurden durch die Blockade in Bedrängniss gebracht.

- In Plovdiv kam es zu Ausschreitungen vor einer Moschee, nachdem das Verwaltungsgericht dem zuständigen Mufti eine Mochee in Karlovo, die seit 1920 in Staatsbesitz ist und als Museum verwendet wird, in erster Instanz zugesprochen wurde. 3 Leute wurden verletzt, 8 festgenommen, sämtliche Fenster der Moschee eingeworfen. Die 120 Randalierenden waren Hooligans von Lokomotive Plovdiv und befreunden Vereinen. Die Gesamtzahl der Demonstranten betrug um die 1000,120 waren gewaltbereit.

- Zum zweiten Jahrestag der Überschwemmung des Dorfes Bisser in Südbulgarien konnten viele Existenzen mit Spenden,Staats- und Unionsgeldern wiederhergestellt worden.
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Im Parlament ging es in der vergangen Woche um das Wahlrecht. Die Debatten wurden hitzig und emotional geführt, sogar Gegenstände flogen umher.

- 4 Tote und 3 Verletzte bei einem Verkehrsunfall mit einem Minibus in der Gegend um Montana. Dieser Unfall spühlte Wasser auf die Mühlen der Busunternehmer und -fahrer,die am Wochenende unter anderem für eine stärkere Regulierung des Minibus(“Marschrutki”)-Marktes.

- Es sind archäoligische Hinweise gefunden wurde, das der altgriechiche Held Archillis Thraker war, und aus dem Gebiet des heutigen Bulgarien stammt.

- In Nessebar ist mit dem Baubeginn eines Hotels im geschützten Dünenbereichs begonnen worden. Der Dünenbestand an dieser Stelle wird stark in Mitleidenschaft gezogen werden. An diesem Quasi-Symbol bulgarischer Korruption geben sich die regierenden Parteien gegenseitig die Schuld.

- Der nationalsozialistische Luvkov-Marsch der zur Ehren eines bulgarischen NS-Generales jährlich abgehalten wird, wurde in letzter Minute von der Stadtverwaltung in Sofia aus organisatorischen Gründen verboten. Der Fackelzug ist ein Zusammentreffen bulgarischer und internationaler Neo-Nazis, auch Funktionäre der deutschen NPD sind zu diesem Anlass bereits in Sofia gesehen worden.

- 14 Millionen Leva werden 2014 als Studentenkredite vergeben.

- Boiko Borrisov und Tsvetan Tsvetanov sind auf dem Parteitag von GERB erneut zu Parteivorsitz und Stellvertreter gewählt worden,allerdings wird Tsvetanov nicht mehr alleiniger Stellvertreter bleiben.

Quellen: BTV,BNT/BNR,7News,Focus

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