Überschwemmungen nach starken Regenfällen in weiten Teilen Bulgariens

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Starke Sturzregenfälle in den Regionen Vidin und Montana in Nordwestbulgarien  haben mehrere Dörfer überschwemmt. Die meterhohen Wasserstände haben in den Dörfern Dolni Lom und Sredogriv mehrere Häuser unbewohnbar gemacht und teilweise einstürzen lassen. Die betroffenen Wohngegenden wurden vorrübergehend evakuiert, in der ganzen Region ist der Ausnahmezustand ausgerufen worden. Parlamentspräsident Michail Mikow sicherte den Anwohnern vor Ort schnelle Hilfe  zu. Unter anderem sollen 350 Arbeitslose in der Region beim Aufbau und der Versorgung der älteren Betroffenen übernehmen. Zur gleichen Zeit ist bei Kardjali in Südbulgarien ein voll besetztes Auto von den Wassermassen eines Flusses von einer Brücke gespühlt worden. Eine Person wurde tot aus dem Wrack geborgen, 3 weitere, darunter ein Kleinkind werden noch vermisst. Wegen der starken Strömung werden sind Überlebenschancen jedoch äusserst gering eingeschätzt.  Auch jenseits der Donau im Süden Rumäniens gab es Überschwemmungen. Wegen weiteren Regenfällen ist eine erneute Verschärfung der Lage möglich.

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