Nachrichtenüberblick Bulgarien: Staatsverschuldung, Proteste, Strände

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Nachtragshaushalt stößt auf heftige Kritik

Der von der bulgarischen Regierungspartei GERB angestrebte Nachtragshaushalt von 16 Milliarden Leva für das laufende Jahr stößt auch innerhalb der regierenden Koalition auf scharfe Kritik. Die Kleinpartei ABV, auf dessen Stimmen die Minderheitsregierung von GERB angewiesen ist, hat die Unterstützung versagt.
Ministerpräsident Boiko Borisov erklärte vor Journalisten, dass ohne die geplante neue Staatsverschuldung mehrere ältere Zahlungen mit dem Gesamtbetrag von 7 Milliarden Leva nicht beglichen werden können und der Staatsbankrott drohe.

Protest der Tabakbauern

Tabakbauern aus dem ganzen Land planen einen nationalen Protest am kommenden Freitag, so Asen Kjuchukov, Ex-Vertreter des Vorsitzenden der Assoziation der tabakverarbeitenden Betriebe. Der Protest wird gleichzeitig an drei Stellen organisiert: Gotse Delchev, Svilengrad und an der Donaubrücke. Die Protestierenden äußern ihre Unzufriedenheit über die Verteilung der Mittel für diese Industrie seitens des Landwirtschaftsministeriums.

Verpachtung von Badestränden

Damit die Anzahl der gefährlichen Strände an der Schwarzmeerküste reduziert wird, beschäftigt sich das regionale Ministerium bereits ab dem Winter mit der Suche von Bewerbern, die diese Strände bewirtschaften. Im Moment existieren ca. 100 unbeobachtete Stände, unter denen viele für Touristen attraktive Badestellen. Einer der Gründe der intensiven Suche ist die Hoffnung, längerfristige Partner zu finden. Im vorigen Sommer wurden mehr als 20 Strände zwar verpachtet , jedoch liefen die Verträge in teilweise weniger als 2 Monaten aus. Anschließend wurden die Anlagen in die Kategorie “gefährliche, unbewachte Strandanlage” zurückgestuft. Die Konzessionen für Badestrände werden von der Tourismusbehörde vergeben. Die Möglichkeit der Vergabe an die jeweiligen Städte und Gemeinden ist in der Planung eindeutig mit eingeschlossen.

Das Wetter

Die warmen Temperaturen halten diese Woche weitgehend an, allerdings ist den ganzen Rest der Woche landesweit mit Regenschauern zu rechnen. Am Wochenende hören diese vorerst auf, und es wird noch ein wenig wärmer und stellenweise sonnig. Am Meer werden mittlere bis starke Winde erwartet.

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