Bulgarien besorgt über Entwicklung der FJR Mazedonien

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Bulgariens Regierung zeigt sich besorgt über die Entwicklung in der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, in der bei Ausschreitungen zwischen ethnischen Albanern und mazedonischen Sicherheitskräften 22 Menschen ums Leben gekommen sind. Ministerpräsident Borissow rief die mazedonische Regierung am Wochenende auf, für Stabilität zu sorgen, und verwies auf seinen eigen Rücktritt nach gewaltsamen Massenprotesten und seine späteren Wiederwahl. Auch aus dem Außenministerium waren ähnliche Aussagen zu hören. Als Beitrittskandidat von NATO und EU müsse es Mazedonien die Vorfälle objektiv, gründlich  und nach den Regeln der Rechtsstaatlichkeit aufklären. Europaministerin Magdalena Kuneva zeigte sich besorgt über die geografische Nähe der Ausschreitungen zur bulgarischen Grenze. Die Frage nach einer Gefährdung der Sicherheitslage konnte sie jedoch nicht abschließend beantworten.
Die Hintergründe der Ausschreitungen in Mazedonien sind noch unklar, viele Stimmen aus Opposition und Medien sehen jedoch eine Verstrickung der Regierung und der organisierten Kriminalität. Demzufolge bilden sich Massenproteste gegen die Regierung.

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